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	<title>Porta Catalunya Immobilien&#187; Pyrenäen Kategorie  &#8211; Porta Catalunya Immobilien Blog</title>
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	<description>Leben in Katalonien</description>
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		<title>Costa-Live International Magazine &#8211; Neue Ausgabe 4/2011</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 10:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Costa Brava]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<category><![CDATA[Pyrenäen]]></category>

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		<description><![CDATA[Costa-Live International Magazine: Neue Ausgabe Nachdem pünktlich vor Ostern Costa:Live verteilt war, stürzten wir uns mutig in den Osterverkehr, um mal wieder in Deutschland hallo zu sagen. Leider streikte unser Auto kurz vor Mannheim und wir landeten &#8211; dank ADAC &#8211; mitten in der Nacht auf dem Parkplatz der Mercedeswerkstatt. Die restlichen Nachtstunden versuchten wir, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.costa-live.com/"><img class="alignleft size-full wp-image-1507" title="Costa Live International Magazine" src="http://www.portacatalunya.de/blog/bilder/cover-Costa-live-magazine-4-2011.jpg" alt="cover Costa live magazine 4 2011 Costa Live International Magazine   Neue Ausgabe 4/2011" width="365" height="536" /></a></h2>
<h2>Costa-Live International Magazine: Neue Ausgabe</h2>
<p>Nachdem pünktlich vor Ostern Costa:Live verteilt war, stürzten wir uns mutig in den Osterverkehr, um mal wieder in Deutschland hallo zu sagen. Leider streikte unser Auto kurz vor Mannheim und wir landeten &#8211; dank ADAC &#8211; mitten in der Nacht auf dem Parkplatz der Mercedeswerkstatt. Die restlichen Nachtstunden versuchten wir, zusammengefaltet auf dem Sitz zu verschlafen. Etwas verknittert waren wir dann die ersten morgens am Werkstadttor. Uns auf dem Fuße folgte ein Taxiunternehmer der unser spanisches Kennzeichen interessiert beäugte. Schnell stellte sich im Gespräch heraus, dass er ein Haus in <a title="Immobilien Empuriabrava - Porta Catalunya" href="http://www.portacatalunya.de/immobilien/kaufen/empuriabrava/">Empuriabrava</a> besitzt und begeisterter Costa:Live Leser ist. Wir überreichten die aktuelle Ausgabe und bekamen sofort seine Hilfe bei der Suche nach der nächsten Autovermietung angeboten. Der Werkstattleiter hatte sich inzwischen zu uns gesellt. Er erzählte, auch er verbringt die Ferien regelmäßig in seinem Feriendomizil im Süden. Raten Sie mal wo: an der <a title="Gastronomie Costa Brava – Restaurant – Hotel – SPA – Bar – GastroTour 2010 – essen an der Costa Brava" href="http://www.portacatalunya.de/blog/gastronomie-costa-brava-restaurant-hotel-spa-bar-gastrotour-2010-essen-an-der-costa-brava/">Costa Brava</a> in <a title="Empuriabrava – Größte Marina der Welt" href="http://www.portacatalunya.de/blog/empuriabrava-groesste-marina-der-welt/">Empuriabrava</a> natürlich. Er freute sich ebenfalls über die aktuelle Costa:Live als Einstimmung auf den Sommerurlaub, und kümmerte sich sofort um unser Autoproblem. Herzlichen Dank den beiden freundlichen Herren. Wir legen dieses Magazin für Euch zurück. Toll, dass Costa:Live überregional begeistert! Auch mit diese Ausgabe wollen wir wieder unterhaltend informieren und Ihnen Lust auf Ausflüge und Urlaub machen. Viel Spaß!</p>
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<p>Das Ganze Magazine Online Lesen! Die neuen Flipbooks sind auch iPad &amp; iPhone kompatibel!</p>
<p><a title="Costa-Live International Magazine" href="http://www.costa-live.com" target="_blank">http://www.costa-live.com</a></p>
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		<title>Skifahren in den Pyrenäen</title>
		<link>http://www.portacatalunya.de/blog/ski-pyrenaen/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 12:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrenäen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wintersport-gebiete in den Pyrenäen Durch neue günstige Flugverbindungen nach Girona und Barcelona, sind die spanischen Winter­sportgebiete in den Pyrenäen aus ganz Europa jetzt bequem und günstig zu erreichen. Hier trifft man auf malerische Winterlandschaften, mittelalterliche Dörfer, authentische Restaurants, gemütliche Berghotels und große Wellnessoasen. Man kann Rodeln, durch den Schnee wandern, wilde Abfahrten proben, mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/Valter-09-Schnee-20-gr.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-892" title="Valter 2000 Lift in den Pyrenäen" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/Valter-09-Schnee-20-gr.jpg" alt="Valter 09 Schnee 20 gr Skifahren in den Pyrenäen" width="454" height="340" /></a>Wintersport-gebiete in den Pyrenäen</h2>
<p>Durch neue günstige Flugverbindungen nach <strong>Girona</strong> und <strong>Barcelona</strong>, sind die spanischen Winter­sportgebiete in den Pyrenäen aus ganz Europa jetzt bequem und günstig zu erreichen. Hier trifft man auf malerische Winterlandschaften, mittelalterliche Dörfer, authentische Restaurants, gemütliche Berghotels und große Wellnessoasen. Man kann Rodeln,  durch den Schnee wandern, wilde Abfahrten proben, mit dem Skilehrer flirten oder Snowboarden trainieren &#8211; das alles oft bei schönstem Sonnenschein.</p>
<h2><a href="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/5.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-896" title="Winterliche Aussicht in den Pyrenäen" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/5.jpg" alt="5 Skifahren in den Pyrenäen" width="304" height="454" /></a>Eine Stunde von der Costa Brava</h2>
<p>Etwa eine Stunde von der <strong>Costa Brava</strong> entfernt, bei <strong>Valter 2000</strong> beginnt das weiße Paradies. Etwas weiter in Richtung Andorra befindet sich die größte Skistation Spaniens: „<strong>Alp 2500</strong>“ besteht aus den beiden Wintersportzentren <strong>La Molina</strong> und <strong>Masella</strong> . In Masella hat man in diesem Winter bereits am 14. November die <strong>Ski-Saison</strong> eröffnet.</p>
<h2>Dorf Alp</h2>
<p>Das kleine, landschaftlich außerordentlich reizvoll gelegene Dorf <em>Alp</em> auf 1.159 Metern ist ein hübscher <em>Wintersportort</em>, der sich seine engen Gassen und Häuser aus Naturstein zu erhalten wusste. Die Skistation <em>La Molina </em>ist von über 2.500 Meter hohen Gipfeln umgeben. Die ersten Skifahrer tummelten sich hier schon 1908.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">Wintersportareal Alp 2500</span></h2>
<p>1967 wurde die Skistation Masella eröffnet. In Verbindung mit La Molina entstand so das große Wintersportareal „<strong>Alp 2500</strong>“. In dem weitläufigen Skigebiet können Pauschalangebote in Anspruch genommen werden, die für beide Stationen gelten, so dass Skifahrer hier über 118 km Pisten der verschiedensten Schwierigkeitsgrade mit 29 Liftanlagen und über 680 Schneekanonen verfügen.</p>
<p><a href="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/Valter-09-2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-898" title="Piste in den Pyrenäen bei Valter 2000" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/Valter-09-2.jpg" alt="Valter 09 2 Skifahren in den Pyrenäen" width="363" height="243" /></a>Nicht nur hier &#8211; überall in den Pyrenäen surren heute modernste Skilifte und bringen die Wintersportbegeisterten zum Gipfel. Schneekanonen ignorieren die Klimakatastrophen und sorgen für Winterspaß auch an wärmeren Tagen. Einerseits ist der Tourismus in den Pyrenäen besonders im Winter eine wichtige Wirtschaftsquelle und ein Spaßfaktor für Groß und Klein auf den keiner mehr verzichten will, andererseits muss man natürlich die Umwelt im Auge behalten.</p>
<p>Mit der weiterhin geplanten Aufrüstung der Berge ist leider auch zu befürchten, das eine neue Entwicklungsspirale in Gang gesetzt wird, die nicht unbedingt der Natur dient: Überdies haben Schneekanonen einen enorm hohen Strom– und Wasserverbrauch. Um einen Hektar Piste 30 Zentimeter dick mit Kunstschnee zu beschneien, sind eine Million Liter Wasser nötig. Nachhaltigkeit ist hier zukünftig gefragt!</p>
<p><strong>Vallter 2000</strong></p>
<p>Girona 90 km, Barcelona 150 km.  Höhe: 2000-2650 m.</p>
<p>Schneegebiet: 50 qkm.</p>
<ul>
<li>Tagesskipass: 31 €, ab 13 h 26 €,</li>
<li>5-Tage-Skipass 125 €</li>
</ul>
<p><a title="Website Valter 2000" href="http://www.vallter2000.com" target="_blank">www.vallter2000.com</a></p>
<p><strong>Vall de Núria</strong></p>
<p><strong>Girona</strong> 110 km, <strong>Barcelona</strong> 135 km.  Höhe: 1960-2920 m.</p>
<p>Schneegebiet: 79 qkm.</p>
<ul>
<li>Tagesskipass: 22,50</li>
<li>an Festtagen 28,10 €</li>
<li>5-Tage-Skipass: 112,50 €</li>
<li>Saison-Skipass ab 20.12. 2009 : 345,00 €</li>
</ul>
<p><a title="Vall de Nuria" href="http://www.valldenuria.com" target="_blank">www.valldenuria.com</a></p>
<p><strong>La Molina</strong></p>
<p><strong>Girona</strong> 140 km, <strong>Barcelona</strong> 160 km  Höhe: 1436-2540 m. Schneegebiet: 70 qkm.</p>
<p><a title="La Molina" href="http://www.lamolina.com">www.lamolina.com</a></p>
<p>Tel. 972 892 031</p>
<p><strong>Massella</strong></p>
<p>Masella Flughäfen: Girona 160 km, Barcelona 175 km.  Höhe: 1600-2530 m. Schneegebiet: 43 qkm.</p>
<ul>
<li>Tagesskipass: 38,50 Euro, ab 14 Uhr 28 Euro,</li>
<li>5-Tage-Skipass: 150 Euro</li>
</ul>
<p><a title="La Masella" href="http://www.masella.com" target="_blank">www.masella.com</a></p>
<p>Tel: 972 144 000</p>


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		<title>Nationalpark Aigüestortes in den Pyrenäen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 12:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pyrenäen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab 8.00 Uhr starten in dem kleinen Bergdorf Boí (Alta Ribagorça) die Jeep-Taxis hinauf zum Nationalpark Aigüestortes. Wir sind früh genug aufgebrochen und fahren in einem der ersten Defender mit. Die schmale Straße ist für öffentlichen Verkehr gesperrt. Vorbei geht es an Flussläufen, See und Wasserfall, durch üppig grüne Wälder mit Schwarzkiefern, Edeltannen, Waldkiefern,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Mit Jeep-Taxen hinauf zum Nationalpark Aigüestortes.</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-708" title="Nationalpark Aiguestortes in den Pyrenäen" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Aiguestortes-kuh-see.jpg" alt="Aiguestortes kuh see Nationalpark Aigüestortes in den Pyrenäen" width="459" height="305" />Ab 8.00 Uhr starten in dem kleinen Bergdorf <strong>Boí</strong> (<em>Alta Ribagorça</em>) die Jeep-Taxis hinauf zum Nationalpark <strong>Aigüestortes</strong>. Wir sind früh genug aufgebrochen und fahren in einem der ersten Defender mit. Die schmale Straße ist für öffentlichen Verkehr gesperrt. Vorbei geht es an Flussläufen, See und Wasserfall, durch üppig grüne Wälder mit Schwarzkiefern, Edeltannen, Waldkiefern, Birken und Buchen hinauf in ein faszinierendes Naturparadies. Der 1955 eingerichtete Nationalpark <strong>Aigüestortes</strong> i <strong>Estany de Sant Maurici</strong> hat eine Fläche von 10.230 Hektar und bildet ein eigenes Ökosystem im Hochgebirge der Pyrenäen mit circa 200 Seen, eindrucksvollen Felsenklippen wie Els Encantats und den charakteristischen Mäandern (katalanisch: Aigüestortes = gewundene Wasser). Der größte Teil des Parks liegt in über 1.000 Metern Höhe &#8211; einige der umliegenden Gipfel sind selbst bis über 3.000 Meter hoch. Hier lebt noch der seltene Bartgeier. Wenn man Glück hat, zieht der große Greifvogel gerade majestätische Kreise hoch oben in der Luft.</p>
<h2>Sant Nicolau</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-712" title="See in den Pyrenäen" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/aigatortes-baum-im-wasser.jpg" alt="aigatortes baum im wasser Nationalpark Aigüestortes in den Pyrenäen" width="408" height="271" />Die Fahrt mit dem Jeep endet dort, wo die Ebene des Aigüestortes beginnt: Durch das Tal des Sant Nicolau mit seinen Wiesen und Mäandern führt ein breit angelegter, langsam ansteigender Wanderweg hinauf zum <strong>Estany Llong</strong>. Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden und ist auch für ungeübte Wanderer mit trittsicheren Bergschuhen geeignet.</p>
<p>Die grünen Almwiesen des Hochgebirgstals  bezaubern. Man läuft wie auf einem dicken Luxusteppich begleitet vom Rauschen und Plätschern des Gebirgsbachs Sant Nicolau. Dem Wasser zum Opfer gefallene Tannen und Wurzeln sind malerische Motive für Landschaftsfotografen.</p>
<p>Große Felsbrocken am Ufer laden ein zum Verweilen und Picknicken. So sind viele Familien auch eigens zu diesem Zweck hier hinauf gekommen und genießen den Tag im Schatten der alten Tannen am Rand der sprudelnden Wasser.</p>
<h2>Picknick am See</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-714" title="Wunderschöner See im Aiguatortes Nationalpark" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Aiguatortes-see.jpg" alt="Aiguatortes see Nationalpark Aigüestortes in den Pyrenäen" width="408" height="306" />Wir wandern bis hinauf zum See. Dort ist vor uns schon eine größere Wandertruppe angelandet, auch eine Herde Bergkühe nutzt die Gunst der Stunde zu einer Abkühlung im kalten Bergsee. Wir versenken unsere Trinkflaschen zum Kühlen im Wasser und packen das Picknick aus. Eine Siesta im Schatten der Bäume mit den Füßen im See ist jetzt genau das Richtige, um anschließend den Rückmarsch zu meistern. Wer gut trainiert ist, kann natürlich von hier aus auch weiter hinauf kraxeln und die umliegenden Gipfel erkunden. Diese Kondition bringen heute nur wenige auf. Die meisten genießen wie wir relaxt die pittoreske  Landschaft und wandern irgendwann entspannt zurück zum Informationspunkt am Ende des Tals des Sant Nicolau.  Hier geht es per Taxitransfer dann zurück nach Boí. Der Parque Nacional de Aigüestortes bezaubert mit seiner üppigen Vegetation und seiner ausgesprochen schönen Landschaft. Eine paradiesische Welt, die auch im Sommer dank der vielen gewundenen Wasser blühende Landschaften bietet und traumhafte Fotomotive liefert. Unbedingt empfehlenswert!</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vall de Boí &#8211; Aigüestortes in den Pyrenäen</title>
		<link>http://www.portacatalunya.de/blog/vall-de-boi-aiguestortes-in-den-pyrenaen/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pyrenäen]]></category>

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		<description><![CDATA[Katalanischen Romanik – das Vall de Boí. Als die Wiege der katalanischen Romanik wird das Vall de Boí auch bezeichnet. Vor über 1000 Jahren entstanden im Tal acht kleine Dörfer und neun romanische Kirchen. Die Abgeschiedenheit des Tals hat der Denkmalpflege gedient, einige dieser Kirchen sind bis heute noch fast originalgetreu erhalten geblieben. Seit 2000 gehören [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Katalanischen Romanik &#8211; das Vall de Boí</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-664" title="Kirche-vall-de-boi-nachts" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Kirche-vall-de-boi-nachts.jpg" alt="Kirche vall de boi nachts Vall de Boí   Aigüestortes in den Pyrenäen" width="454" height="340" />Als die Wiege der katalanischen Romanik wird das <strong>Vall de Boí</strong> auch bezeichnet. Vor über 1000 Jahren entstanden im Tal acht kleine Dörfer und neun romanische Kirchen. Die Abgeschiedenheit des Tals hat der Denkmalpflege gedient, einige dieser Kirchen sind bis heute noch fast originalgetreu erhalten geblieben. Seit 2000 gehören Sie zum <strong>Unesco-Kulturerbe</strong> und sind weltweit bekannt geworden.</p>
<h2>Sort &#8211; Glück</h2>
<p>Wir nehmen von  La Seu d&#8217;Urgell  aus die  N260 in Richtung Sort. Sort bedeutet auf Katalanisch <em>Glück</em>. Deshalb kauft ganz Spanien dort die Lose für die jährliche Weihnachtslotterie. Wir fahren direkt weiter in Richtung el <strong>Pont de Suert</strong>. Die N260 wird schmal und kurvig, windet sich steil die Berge hinauf, um denn schnell wieder in tiefe Schluchten zu stürzen. Gegenverkehr gibt es zum Glück kaum. Kurz hinter el Pont de Suert biegen wir ein ins <strong>Vall de Boí</strong> und fahren hinauf bis  zum Dörfchen <strong>Taüll</strong>. Hier suchen wir uns eine Übernachtung. Leider ist in der empfohlenen Pension Santa Maria kein Zimmer mehr frei.  So buchen wir nebenan.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-661" title="Kirche-Coll" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Kirche-Coll.jpg" alt="Kirche Coll Vall de Boí   Aigüestortes in den Pyrenäen" width="326" height="217" /><img class="alignright size-medium wp-image-666" title="B-Kirche" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/B-Kirche-300x225.jpg" alt="B Kirche 300x225 Vall de Boí   Aigüestortes in den Pyrenäen" width="270" height="203" /></p>
<h2>2 Kirchen für 6 Personen</h2>
<p>Taüll hat gleich zwei romanische Schmuckstücke im Angebot. Die eine Kirche ist einen Tag älter als die andere, erklärt uns der Pensionswirt. Damals hatten in Taüll nur 6 Leute gelebt, meint er. Wozu sie<em> zwei Kirchen</em> brauchten, ist rätselhaft. Es ist bis heute ein Geheimnis, warum in einem schmalen Tal, jenseits aller großen Handelsstrassen und Städte, in karger Berglandschaft im 11. und 12. Jahrhundert ein Wettstreit im Kirchenbau statt fand. Wer waren die Handwerker, Baumeister und Künstler, die sie errichteten und was waren die Beweggründe?<strong> St. Joan de Boí</strong> und <strong>St. Climent de Taüll</strong> sind mit wunderbaren Fresken geschmückt. Heilige und Fabelwesen bestimmen den Bilderreigen: Ein Lifan mit Elefantenstoßzähnen, ein Kamel &#8211; was sich in die Bergwelt der Pyrenäen verirrte &#8230; Mystische Geschichten &#8211; erzählt in einer brillanten Farb- und Formensprache.</p>
<h2>Das Boí Tal</h2>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-680" title="kirche-innen" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/kirche-innen1-300x199.jpg" alt="kirche innen1 300x199 Vall de Boí   Aigüestortes in den Pyrenäen" width="300" height="199" />Im Boí-Tal reihen sich die Orte <strong>Barruera</strong>, <strong>Boí</strong>, <strong>Cardet</strong>, <strong>Coll</strong>, <strong>Durro</strong>, <strong>Erill la Vall</strong>, <strong>Saraís</strong> und <strong>Taüll</strong> aneinander. Elemente der mittelalterlichen Bauweise auf der Grundlage von Stein, Schiefer und Holz konnten auch in den Dörfern teilweise noch erhalten werden. Bei den Kirchen stechen zwei Elemente hervor: zum einen die auffällig voluminösen Kopfstücke und zum anderen die zahlreichen und minutiös verzierten Glockentürme. Die Fresken in der Kirche San Climent de Taüll (Szene der Hölle und des Jüngsten Gerichts) sind Kopien der Originale, die im Nationalen Kunstmuseum von Katalonien (<em>MNAC</em>) zu sehen sind.  Wir lösen ein Ticket für alle Kirchen und bewundern nacheinander die sakrale Baukunst der Romanik, klettern auf hohe Glockentürme, unternehmen den Versuch, die Mystik der Fresken zu enträtseln und sind begeistert von dem geschnitzten Figuren in der Kirche Santa Eulàlia d&#8217;Erill la Vall.</p>
<h2>Stausee Embassament de Cavallers &#8211; Aigüestortes</h2>
<p>Am späten Nachmittag unternehmen wir noch einen Ausflug zum Stausee Embassament de Cavallers am Rande des Naturparks <strong>Aigüestortes</strong>. Tiefes unergründliches Blau spiegelt Himmel und Berge. An einer Steilwand üben sich Bergsteiger. Bleiche Wurzeln ragen aus der Tiefe. Märchenland. Etwas unterhalb des Stausees badet man im Fluss. Das kalte Bergwasser erfrischt augenblicklich. Danach zurück in Taüll endlich ein kühles Bier im Schatten der Vogelbeerbäume neben der Kirche San Climent de Taüll. Der Wirt der kleinen Bar erzählt begeistert</p>
<p><img class="size-full wp-image-657 alignright" title="See-vall-de-boi" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/See-vall-de-boi.jpg" alt="See vall de boi Vall de Boí   Aigüestortes in den Pyrenäen" width="459" height="270" />von dem Wechsel der Jahreszeiten hier im Tal. Wann die schönste Zeit für einen Aufenthalt hier ist, mag er nicht entscheiden. Vielleicht im Juni, wenn die Gipfel noch Schnee bedeckt sind und im Tal die Wiesen blühen? Oder doch der Herbst mit seinen goldenen Farben? Egal &#8211; jede Zeit hat ihren Reiz. Am Abend genießen wir ein einfaches, perfektes Menü mit frischen Produkten der Region auf der Terrasse der kleinen Bar Sedona im Ort. Am nächsten Tag wollen wir früh in den Parque Nacional de Aigüestortes aufbrechen. Noch eine Nachtaufnahme der San Clemente de Taüll und ein erlebnisreicher Tag in romantischer Bergwelt neigt sich dem Ende. <a title="Nationalpark – Aigüestortes in den Pyrinäen" href="http://www.portacatalunya.de/blog/nationalpark-aiguestortes-in-den-pyrinaen/" target="_self">Fortsetzung folgt.</a></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>La Fageda d&#8217;en Jordà &#8211; Der Zauber des Waldes in der Garrotxa</title>
		<link>http://www.portacatalunya.de/blog/fageda-jorda-zauber-garrotxa/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pyrenäen]]></category>

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		<description><![CDATA[Fageda d'en Jordà - so lautet nicht nur der Name eines berühmten Gedichts des katalanischen Dichters Joan Maragall, sondern auch der Name eines von Legenden umrankten Buchenwaldes in der Nähe von Olot. Buchen? In der Tat eine Pflanze, die selten zu finden ist auf der iberischen Halbinsel. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img class="alignleft size-full wp-image-450" title="joan-maragall" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/joan-maragall.jpg" alt="joan maragall La Fageda den Jordà   Der Zauber des Waldes in der Garrotxa" width="409" height="272" />Legenden umrankter Buchenwald</h2>
<p><em>Fageda d&#8217;en Jordà </em>- so lautet nicht nur der Name eines berühmten Gedichts des katalanischen Dichters <strong>Joan Maragall</strong>, sondern auch der Name eines von Legenden umrankten Buchenwaldes in der Nähe von <a title="Immobilie in Olot" href="http://www.portacatalunya.de/immobilien/olot-catalunya.html" target="_blank">Olot</a>. Buchen? In der Tat eine Pflanze, die selten zu finden ist auf der iberischen Halbinsel. Dass hier gleich ein ganzer Wald davon gewachsen ist, hat mit den besonderen geologischen Eigenschaften der <strong>Garrotxa</strong> zu tun. Mehrere Dutzend Vulkane hinterließen einen fruchtbaren Untergrund aus Lavagestein, über den sich nicht nur die Buchen freuen. Kaum anderswo im Land ist die Flora und Fauna so vielfältig wie hier. Angst vor noch heißen Lavaströmen und Ascheregen braucht man heute allerdings nicht mehr zu haben: die letzten Ausbrüche liegen mehr als 10.000 Jahre zurück; die letzten Aktivitäten der noch nicht völlig erloschenen Vulkane immerhin schon mehr als 500 Jahre. Um zu dem Wald zu gelangen, fahren wir von Olot aus über die GI-524 in Richtung Santa Pau, um nach vier Kilometern an die Raststätte Can Serra zu gelangen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-451" title="efeu-Macro" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/efeu-Macro.jpg" alt="efeu Macro La Fageda den Jordà   Der Zauber des Waldes in der Garrotxa" width="340" height="226" /></p>
<p>Eine Informationsstelle und ein großer Parkplatz machen sie ideal als Ausgangspunkt unserer Erkundung. Bei einem zu Ehren des Dichters Joan Maragall errichteten Denkmal verlassen wir den Bereich in Richtung Süden durch einen Tunnel unter der Landstraße.</p>
<h2>Joan Maragall</h2>
<p><em>Maragall</em> (1860 &#8211; 1911), einer der bedeutendsten Vertreter einer Erneuerung der katalanischen Kultur am Ende des 19. Jahrhunderts, war fasziniert von der Einzigartigkeit des Waldes. In seinem Gedicht <em>La Fageda d&#8217;en Jordà </em>rühmt er die Stille und Schönheit, denen jeder Besucher unweigerlich verfällt. Wie der einsame Wanderer plötzlich seine eigenen Schritte zählt und verlangsamt, im klaren und saftigen Grün versinkt und sich langsam dem süßen Vergessen der Welt hingibt; schließlich gar zum Gefangenen des Waldes wird&#8230;</p>
<p><img class="size-full wp-image-449 alignleft" title="baum-wurzel" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/baum-wurzel1.jpg" alt="baum wurzel1 La Fageda den Jordà   Der Zauber des Waldes in der Garrotxa" width="416" height="276" /></p>
<p>Wir lassen uns auf das Abenteuer ein und nach ein paar Treppenstufen stehen wir schon zwischen den Bäumen. Märchenhaft wölbt sich das Blätterdach. Die dunklen Stämme strukturieren das Grün. Sonnenreflexe tanzen umher. Grantig liegen Steinbrocken verstreut auf dem von Laub übersäten Lavagrund. Ob sich dahinter wohl die Kobolde verstecken, von denen zahlreiche Legenden erzählen? Wir verlassen lieber nicht die rot markierten Pfade des Rundwegs 1, um mehr herauszufinden, denn schon mancher verirrte sich im Labyrinth der Bäume. Neben Fabelwesen leben aber auch höchst profane Geschöpfe im Schatten des Waldes: mitten in der <em>Fageda d&#8217;en Jordà</em> liegt die bekannte</p>
<h2>Cooperativa de La Fageda</h2>
<p>Cooperativa de La Fageda, deren Milchprodukte und leckerer Natur­joghurt in allen katalanischen Supermärkten zu finden sind. Betrieben wird die wirtschaftlich sehr erfolgreiche Farm von etwa 200 geistig behinderten Menschen, die so nicht nur Konsumenten erfreuen, sondern sich selbst ein würdiges und erfülltes Leben ermöglichen.</p>
<h2><img class="alignright size-medium wp-image-452" title="baum-macro" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/baum-macro-200x300.jpg" alt="baum macro 200x300 La Fageda den Jordà   Der Zauber des Waldes in der Garrotxa" width="200" height="300" />Vulkans <em>El Croscat</em></h2>
<p><em></em>Wir wandern derweil, 550 Meter über dem Meer, den flachen Hang des Vulkans <em>El Croscat</em> entlang, über den sich der Wald erstreckt. Angenehm kühl und still ist die Luft, selbst bei höchst sommerlichen Temperaturen an der Küste, lässt sich hier wunderbar die Natur genießen. Haben wir da nicht gerade heimlich auf den Rhythmus unserer Schritte gehört? Schauen wir nicht schon ein bisschen zu lange hinauf in die grünen Wipfel? Der Zauber des Waldes ist nicht zu leugnen. Kein Wunder, denken wir uns, hat dieser einmalige Ort nicht nur Dichter sondern auch Maler inspiriert, wie die berühmte Landschaftsschule von <a title="Immoblien in Olot" href="http://www.portacatalunya.de/immobilien/olot-catalunya.html" target="_blank">Olot</a>. Eine knappe Stunde brauchen wir für unsere Tour. Voller Impressionen gelangen wir zum Auto zurück. Dieses Mal hat uns der Wald wieder freigegeben.</p>
<p><em>Hinweis: Wer sich nach der Wanderung stärken will, findet viele Restaurants mit regionaler Küche in den umliegenden Orten, z.B. in dem malerischen mittelalterlichen Dörfchen Santa Pau.</em></p>
<blockquote><p>Saps on és la fageda d&#8217;en Jordà ?</p>
<p>Si vas pels volts d&#8217;Olot, amunt del pla,</p>
<p>trobaràs un indret verd i pregon</p>
<p>com mai més n&#8217;hagis trobat al món:</p>
<p>un verd com d&#8217;aigua endins, pregon i clar;</p>
<p>el verd de la fageda d&#8217;en Jordà.</p>
<p>El caminant, quan entra en aquest lloc,</p>
<p>comença a caminar-hi poc a poc;</p>
<p>compta els seus passos en la gran quietud</p>
<p>s&#8217;atura, i no sent res, i està perdut.</p>
<p>Li agafa un dolç oblit de tot el món</p>
<p>en el silenci d&#8217;aquell lloc pregon,</p>
<p>i no pensa en sortir o hi pensa en va:</p>
<p>és pres de la fageda d&#8217;en Jordà,</p>
<p>presoner del silenci i la verdor.</p>
<p>Oh companyia! Oh deslliurant presó!</p></blockquote>
<p><em>von: Joan Maragall</em></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>El Collsacabra &#8211; Rupit : Wo die Adler kreisen</title>
		<link>http://www.portacatalunya.de/blog/el-collsacabra-rupit-wo-die-adler-kreisen/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 11:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrenäen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wildwestflair in Katalonien: grüne Hügel, bizarre Felsen, gigantische Hochplateaus, wilde Wasser, kühle Eichenwälder, blühende Bergwiesen, Einsamkeit, Stille, spektakuläre Aussichten, grasende Kühe, pittoreske Dörfer und majestätische Adler – das alles findet man eine Autostunde vom Meer entfernt zwischen Olot und Vic. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-505" title="Rupit-Blick-Plateau" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Rupit-Blick-Plateau-300x220.jpg" alt="Rupit Blick Plateau 300x220 El Collsacabra   Rupit : Wo die Adler kreisen" width="300" height="220" /></p>
<h2><strong>Zwischen Olot u. Vic</strong></h2>
<p>Wildwestflair in Katalonien: grüne Hügel, bizarre Felsen, gigantische Hochplateaus, wilde Wasser, kühle Eichenwälder, blühende Bergwiesen, Einsamkeit, Stille, spektakuläre Aussichten, grasende Kühe, pittoreske Dörfer und majestätische Adler – das alles findet man eine Autostunde vom Meer entfernt zwischen <strong>Olot</strong> und <strong>Vic</strong>.<br />
Wir verlassen in Olot die Autoschnellstraße aus Richtung Figueres und folgen der Fernausschilderung <em>Santa Coloma de Farners</em> quer durch die Stadt. Unser Ziel ist Rupit und die bizarre Landschaft der Collsacabra. Hinter Olot beim Dörfchen Sant Esteve d’en Bas zweigen wir rechts zum <em>Coll d’Uria</em> ab. In Serpentinen schlängelt sich die C153 hoch in die Berge. Die Luft wird angenehm kühler. Impressionistisch bricht das Licht das üppige Grün der Eichenwälder. Am Straßenrand sammelt eine alte Frau Walderdbeeren.</p>
<h2>Santurari de la Salut</h2>
<p>Wir stoppen an der nächsten Abzweigung und suchen uns auch eine Hand voll dieser leckeren Erfrischung bevor wir zur „<em>Santurari de la Salut</em>“ hinauf fahren. Hier spendet die Quelle „<em>La Font de la Salut</em>“ kühles Nass. In der Kapelle wacht die „Mare de Déu“. Nebenan im Restaurant kaufen wir ein großes Glas Honig der Region und trinken einen Kaffee auf der Terrasse. Den fantastischen Ausblick ins Tal gibt es gratis dazu &#8211; leider noch etwas verschleiert vom morgendlichen Nebel. Weiter geht es über „el Zig-Zag“ bis zum „<em>Coll de Condreu</em>“. Hier machen wir einen kurzen Abstecher nach „<em>el Far</em>“ und der „<em>Mare de Déu del Far</em>“.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-509" title="Rupit-Blick-Dorf" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Rupit-Blick-Dorf.jpg" alt="Rupit Blick Dorf El Collsacabra   Rupit : Wo die Adler kreisen" width="454" height="340" />Auf halben Weg halten wir, um blühende Bergwiesen und flatternde, bunte Schmetterlinge mit der Kamera einzufangen. Plötzlich stockt der Atem: dicht kreisen fünf <strong>Steinadler</strong> über uns. Der Steinadler (<em>Aquila chrysaetos</em>) gilt als der König der Lüfte. Majestätisch gleiten die imposanten Vögel an den Hängen entlang, schweben über Felsen, Kuhherden und Hügel, dann dicht über unsere Köpfe, landen auf einem Felsvorsprung ganz in der Nähe und entschwinden alsbald vor unserer Kamera scheu in den Himmel.Von der Kapelle „<em>Mare de Déu del Far</em>“ hat man unbeschreibliche Ausblicke über die „<em>Serra de la masó</em>“ bis hin zum Stausee „<em>Susqueda</em>“. Das Hostalet am Aussichtsplatz hat geschlossen. Wir fahren weiter zu dem kleinen Dörfchen Rupit. Das Auto parken wir vor dem Dorf. Mutig geht es zu Fuß über die Hängebrücke in den Ort. Man meint, sich in einem Schweizer Bergdorf wieder zu finden. Die grauen Steinhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert schmiegen sich mehrstöckig an Felswände. Tief hat der Bach sich vor hunderten Jahren eine Schlucht gegraben. Die Holzbalkone der Dorfhäuser sind mit Blumen geschmückt. Rot leuchten die Geranien. In einigen der Häuser findet man Restaurants oder kleine Hotels. Wir gönnen uns ein einfaches Mittagsmenü der Region. Beim Dorfmetzger erstehen wir würzige <em>Fuet</em> (katalanische Wurst) sowie Ziegen- und Schafskäse der Region.</p>
<h2>Wasserfall „Salt de Sallent“</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-507" title="Rupit-wasserfall" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Rupit-wasserfall.jpg" alt="Rupit wasserfall El Collsacabra   Rupit : Wo die Adler kreisen" width="425" height="567" /></p>
<p>Am Nachmittag wollen wir unseren Ausflug zu Fuß fortsetzen. Ziel ist der grandiose Wasserfall „<em>Salt de Sallent</em>“ etwa 1-1,5 Stunden vom Dorf entfernt.</p>
<p>Die Wanderung beginnt am Dorfplatz und verläuft bald im Schatten der Bäume in der Nähe des Wildwasserbachs, der sich später zum eindrucksvollen Naturspektakel „<em>Salt de Sallent</em>“ formieren wird. An einer Bergquelle auf halber Strecke kühlen wir unsere heißen Fußsohlen. Dann geht es weiter bis zum Felsplateau. Hier stürzt brausend das Wasser 100 Meter in die Tiefe. Ein Stück das Plateau hinauf kommt man zu einem Mirador. Hier hat man den perfekten Blick auf das Schauspiel aus Wasser und Fels. Wir rasten unter einer verkrüppelten Pinie auf einem runden Felsblock und atmen den würzigen Duft der blühenden Bergwiesen. Einen besseren Platz für ein Picknick mit Aussicht gibt es wohl kaum. Wieder kreist ein Adler über uns am Himmel. Wir folgen seinem Flug mit Blicken und rüsten uns langsam für den Rückweg zum Dorf. Am Horizont kommen Regenwolken auf. Wir sputen uns, und gelangen noch vor dem Gewitter zum Auto zurück. Kaum losgefahren, öffnet der Himmel die Schleusen. So verschieben wir den Stadtbummel durch das etwa 20 Kilometer entfernte Städtchen <strong>Vic</strong> auf einen anderen Tag.</p>
<p><em>Tipp: Für diesen Ausflug sind gutes Schuhwerk, ein Picknick, Fernglas, Handy und Fotoapparat unabdingbar. </em><a title="osonaturisme" href="http://www.osonaturisme.com" target="_blank"><em>www.osonaturisme.com</em></a></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wo die Pyrenäen im Meer versinken &#8211; Wandern durch die Serra de l’Albera</title>
		<link>http://www.portacatalunya.de/blog/wandern-durch-die-serra-de-l-albera/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 07:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Liebscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pyrenäen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wildes, bergiges Land, durchzogen von kleinen Tälern und Flüssen, gesprenkelt mit grauen, runden Felsen; Jahrhunderte alte Masias, verschlafene mittelalterliche Dörfer und uralte Megalithkultur - die Serra de l’Albera.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://costa-live.com/forum-bilder/albera/2.jpg"></a><img class="alignright size-full wp-image-20" title="Wandern durch die Serra de l’Albera" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/2.jpg" alt="2 Wo die Pyrenäen im Meer versinken   Wandern durch die Serra de l’Albera" width="425" height="319" /></p>
<h2>Flora und Fauna</h2>
<p>Wildes, bergiges Land, durchzogen von kleinen Tälern und Flüssen, gesprenkelt mit grauen, runden Felsen; Jahrhunderte alte Masias, verschlafene mittelalterliche Dörfer und uralte Megalithkultur &#8211; die <strong>Serra de l’Albera</strong>.</p>
<p>Bis in die Jungsteinzeit reichen die Zeichen menschlicher Besiedlung hier zurück: Überall findet man Dolmen und Menhire. Unzählige kleine romanische Kirchlein, Kapellen, Klöster, Burgen und Schlösser sind weitere Zeitzeugen vergangener Epochen. Zu den wichtigsten Bauwerken zählen das Kloster <strong>St. Pere de Rodes</strong> und das ehemalige <em>Benediktinerkloster</em> von Sant Quirze de Colera aus dem 10. Jahrhundert, das momentan restauriert wird.<br />
Rocabertí, Requesens und Canadal sind beeindruckende Burgruinen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-634" title="Flora und Fauna der Serra de l’Albera" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/Albera-Baum.jpg" alt="Albera Baum Wo die Pyrenäen im Meer versinken   Wandern durch die Serra de l’Albera" width="330" height="248" />Die wilde Flora und Fauna der Serra de l’Albera ist einzigartig. Stein- und Korkeichenwälder, Pinien, Kastanien und Ulmen wechseln mit mediterranen Wiesen und Sträuchern. Im Unterholz verstecken sich zahlreiche Tiere: darunter Wildschweine, Rehe, Wildkatzen, Steinadler, Falken, Echsen und Schlangen. Um die völlige Ausrottung der Griechischen Landschildkröte in den Albera Bergen zu verhindern, wurde das Schildkrötenzentrum in Gariguella gegründet. Auf Grund seiner vielen Besonderheiten soll der Naturpark Serra de l’Albera noch in diesem Jahr von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt werden.</p>
<h2>An Dolmen und Menhiren vorbei</h2>
<p>Viele Wanderwege führen durch diese Berge. Einer davon durch das Teichrevier Estanys de la Jonquera vorbei an Dolmen und Menhiren.<br />
In la Jonquera biegen wir von der NII ab nach Cantallops. Die kleine Straße windet sich den Berg hinauf. Nach einer Weile sehen wir rechts das Wanderschild und parken unser Auto. Eine Tafel erklärt den kurzen Rundweg zu einigen Dolmen. Wir haben eine längere Runde ausgesucht. Laut Plan dauert unser Rundweg etwa zwei Stunden und ist einfach zu laufen. Wir haben festes Schuhwerk gewählt. Die Landschaft hat vom Regen der letzten Tage profitiert. Grün dominiert vor strahlend blauem Himmel.<br />
Wildkräuter duften, violett blüht Lavendel, dazwischen leuchten gelber Stechginster und weiße Zistrosen. Im Hintergrund liegen die Berggipfel der Serra de l’Albea: Puig Neulós (1.257 m), Puig dels Pastors (1.167 m) und Puig Jorda (753 m). Trockensteinmauern geben den Wiesen halt. Neben dem Weg liegt der erste kleine Teich „Estany Petit“. Die Wasseroberfläche ist unter Schilf versteckt. Der Wind spielt mit den Halmen. Leises Rauschen dringt ans Ohr. Wir folgen links der gelben Markierung und dem Schild „Conjunt megalìtic mas Baleta“.<br />
Dumpfe, leise Glocken kündigen eine Kuhherde an. Vor dem Mas dels Estanys treffen wir die friedlich grasenden Tiere in Begleitung von Hirten, Hund und Kuhreihern.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-639" title="Albera-Wolke" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/Albera-Wolke.jpg" alt="Albera Wolke Wo die Pyrenäen im Meer versinken   Wandern durch die Serra de l’Albera" width="408" height="306" /></p>
<h2>Höhepunkt der Megalithkultur</h2>
<p>Weiße Kamillenblüten, gelbe Wucherblumen und lila Distelblüten schmücken den Wegrand. Nach einem Stück Weg zweigt ein schmaler Pfad ab nach rechts den Hügel hinauf zum Mas Batle. Vor dem Mas folgen wir dem Wegweiser nach rechts zu den Dolmen. Zwischen eigenwilligen runden Felsen versteckt entdecken wir den ersten. Die Dolmen auf der iberischen Halbinsel wurden etwa 4.000–2.000 v. Chr. als Grab- und Kultstätten errichtet. Sie bestehen aus riesigen Steinen und Steinplatten und stellen den Höhepunkt der <em>Megalithkultur</em> dar. Wir folgen dem gelb markierten Pfad weiter bis zu einer kleinen Metallbrücke über einen Graben. Hier machen wir einen kurzen Abstecher nach links und treffen auf einen Steinkreis mit einem Menhir im Zentrum. Menhire sind aufrecht stehende Steine mitten in der Landschaft. Sie können sowohl einzeln stehen, als auch in Reihen oder Kreisen angeordnet sein wie hier. Sie waren einst soziale Zentren und Kultanlagen. Menhire und Dolmen stehen meist an strategisch oder landschaftlich besonders interessanten Stellen.</p>
<p>Zweites können wir nur bestätigen: Abseits der Welt, scheinen wir im Paradies angekommen. Weite Landschaft, blühende Wiesen, ein romantisches Steinhaus, knorrige Feigenbäume. Erhabene Stille, unterbrochen vom Zwitschern der Vögel. Eigentlich möchten wir bleiben.<br />
Viele Fotos später setzen wir dann doch unsere Wanderung fort und laufen zurück zur gelben Markierung. Dieser folgen wir weiter bis wir zu einem Fahrweg gelangen.</p>
<h2><img class="alignright size-full wp-image-641" title="Albera-kreis-hoch" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/Albera-kreis-hoch.jpg" alt="Albera kreis hoch Wo die Pyrenäen im Meer versinken   Wandern durch die Serra de l’Albera" width="383" height="510" />Menhir del Querafumat</h2>
<p>Dort wandern wir rechts entlang durch den Pinienwald bis zu einer Straße. Etwa 50 Meter nach links treffen wir den „Menhir del Querafumat“. Ein gewaltiger Stein. Der markierte alte Forstweg führt uns jetzt in den Wald bis zu einem beschilderten Pfad, der links abbiegend vorbei an den Menhiren dels Estanys II und I verläuft. Dann wieder auf dem Fahrweg kommen wir zu den Dolmen dels Estanys II und I. Wir laufen links weiter und folgen dann dem schmalen Pfad mit markiertem Pfosten entlang der Überlandleitung den Hügel hinauf. Uns zu Füßen liegt der größere der Estany Seen im Schilf versunken. Am „<strong>Mirador dels Estanys</strong>“ schweift der Blick weit über die Landschaft bis hin zum Meer. Querfeldein führt uns der Weg nach unten zurück zum Parkplatz.<br />
Für ein kleines Mittagessen fahren wir das kurze Stück nach Cantallops.<br />
Das Dorf Cantallops liegt umgeben von dichten Korkeichenwäldern, verschlafen weit ab vom hastigen Getriebe der Touristenzentren, am Fuß des Puig Neulós. Der eckige Glockenturm der Kirche bewacht die aneinander geduckten alten Dorfhäuser. Einst diente er als Verteidigungs- und Wachturm. Oft fegt der Tramuntana durch die menschenleeren Gassen. Auch heute. Wir flüchten uns in das Restaurant La Concordia. Hier bekommt man etwas verfeinerte katalanische Küche, erklärt uns der Chef auf deutsch. Seit zwei Jahren betreibt er mit seiner Frau das urige Lokal. Begeistert schwärmt er von seiner Wahlheimat, der Serra de l’Albera, und macht uns den Mund wässrig mit der Beschreibung der Zubereitung eines Wildschweinbratens, der Spezialität des Hauses, leider nur im Winter serviert. Wir begnügen uns heute mit dem Salat mit Ziegenkäse. Im nächsten Winter werden wir das Wildschwein testen.<br />
Die Serra de l’Albera hat uns in ihren Bann gezogen. Es gibt hier noch viel zu entdecken.<br />
Auskunft und Karten unter:</p>
<p><em>Parkverwaltung<br />
C/ Mossèn Amadeu Sudrià<br />
3 Espolla 17753<br />
Tel. 972 505 079<br />
Touristenbüro La Jonquera</em></p>


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		<title>Pirenäen: Molló –&gt; Espinavell –&gt; Setcases</title>
		<link>http://www.portacatalunya.de/blog/pirenaen-mollo-espinavell-setcases/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 13:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pyrenäen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vall de Camprodon ist durch neue Straßennetze näher an die Costa Brava gerückt. In einer reichlichen Stunde ist man heute von der Küste aus schon Mitten in den Pyrenäen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img class="alignleft size-full wp-image-610" title="Mollo-5Kuh" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/Mollo-5Kuh.jpg" alt="Mollo 5Kuh Pirenäen: Molló –> Espinavell –> Setcases" width="405" height="303" />Pyrinäen &#8211; Vall de Camprodon</h2>
<p>Das Vall de Camprodon ist durch neue Straßennetze näher an die Costa Brava gerückt. In einer reichlichen Stunde ist man heute von der Küste aus schon Mitten in den Pyrenäen. Hier schlagen die Uhren langsamer. Wir lassen diesmal den schönen Bergort Camprodon links liegen und fahren weiter hinauf in Richtung französische Grenze.</p>
<p><img class="size-full wp-image-616 alignleft" title="Mollo-Dorf-3" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/Mollo-Dorf-3.jpg" alt="Mollo Dorf 3 Pirenäen: Molló –> Espinavell –> Setcases" width="408" height="323" /></p>
<h2>Molló</h2>
<p>Unser erstes Ziel ist Molló, 1182 Meter über dem Meeresspiegel. Hier ist gerade Dorffest und alle Häuser sind festlich mit Blumen und Wäschestücken geschmückt. Die markante Kirche Santa Cecília stammt aus der Romanik (936). Der imposante quadratische Glockenturm hat 5 Etagen. Das eindrucksvolle Portal steht offen. Wir treten ein und uns empfängt kühle Stille. Andächtig bewundern wir die schlichte Schönheit. Später erkunden wir die steilen Dorfgassen. Die Dorfbewohner grüßen uns freundlich. Wie aus dem Märchenbuch zieren blühende Malven ein schiefes Steinhaus, ranken Pasionsblumen an verwitterten Steinmauern. Im Dorflädchen bekommt man die Produkte der Bergregion: würzigen Ziegenkäse in Öl oder getrocknet, duftenden Honig und leckere Würste eigener Herstellung. Wir decken uns mit diesen Köstlichkeiten ein und fahren anschließend weiter zum letzten Dorf vor der Grenze. Blühende Bergwiesen wecken Begeisterung.</p>
<h2><strong>Espinavell</strong></h2>
<p><img class="size-medium wp-image-625 alignright" title="Mollo-Berg" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/Mollo-Berg-300x224.jpg" alt="Mollo Berg 300x224 Pirenäen: Molló –> Espinavell –> Setcases" width="300" height="224" />In Espinavell auf 1260 Metren Höhe scheint die Zeit stehen geblieben. Das Dorf duckt sich mit schiefen Mauern in den Berg wie eine Filmkulisse. Auch hier kommt man mit den alten Dorfbewohnern, schnell ins Gespräch. Wir erfahren, dass man durch die steilen Gassen nur im Sommer mit dem Jeep bis zu den Häusern kommt. Im Winter machen das Schneehöhen von einem Meter und mehr unmöglich. Dann sollte man rechtzeitig alle Vorräte im Haus haben. Vor den Häusern trocknen schon die Wald- und Wiesenpilze. Auch Holz steht aufgeschichtet bereit.<br />
Das Dorf wird jedes Jahr am 13. Oktober zum Hauptschauplatz des Pferdeabtriebs aus den Pyrenäen. Zur &#8220;la Tria de Mulats d&#8217;Espinavell&#8221; kommen tausende Händler und Schaulustige, um das Spektakel ab 11 Uhr live zu erleben.<br />
Unterhalb des Dorfes gibt es ein Res taurant, wo man auch Zimmer mieten kann. Da der Himmel sich inzwischen bewölkt hat, wir beschließen wir, die Bergküche zu testen. Im Restaurant &#8220;Les Planes&#8221; sind fast alle Tische belegt. Wir finden in einer Ecke noch ein Plätzchen und probieren den Salat mit Apfel und Foie gras, die Ente mit Birne, frische Forellen aus dem Bach und ein riesiges Entrecote. Einfach, gut und preiswert speist man hier. Nur der Weißwein des Hauses ist ist nicht zu empfehlen. Besser den Rotwein auswählen.</p>
<h2><strong>Setcases</strong></h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-627" title="Set-Cases" src="http://www.portacatalunya.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/Set-Casas.jpg" alt="Set Casas Pirenäen: Molló –> Espinavell –> Setcases" width="459" height="345" />Hinter dem Restaurant beginnt eine Bergstraße, die über den Pass nach Setcases führt. Mit 30 kmh, so steht auf dem Schild, kann man die 19 Kilometer auf dem geraden gut befestigten Schotterweg auch mit dem normalen PKW zurück legen. Die Straße wurde 2008 für<br />
eine Million Euro neu befestigt und ist eine echte Sensation. Quer durch die Berglandschaft kommt man auf dieser Höhe sonst nur zu Fuß oder mit dem Jeep. Natürlich ist die Strecke auch für Mountainbikes , Motorräder und Wanderer geeignet.<br />
Wir fahren gemütlich am Fluss entlang das Tal hinauf, stoppen ab und an zum Pilze sammeln, pflücken Walderdbeeren und finden sogar schon erste Heidelbeeren. Die blühende Bergwelt ist paradiesisch. Der Regen im Juli hat üppiges Grün gedeihen lassen. Weiter oben lichtet sich der Wald und weicht kurz gefressenen felsigen Almwiesen. Hier weiden glückliche Kühe mit ihren Kälbchen, grasen stämmige Pferde und blöken meckernde Schafe. Weidezäune gibt es kaum. Ab und an steht eine Kuh direkt auf der Fahrbahn. Langsam pirschen wir uns mit der Kamera an. Zweifelnd schaut sie ins Objektiv und trottet muhend davon. Oben am Pass Costabona bei 1900 Meter blitzt die Sonne. Wir sind über den Wolken, fühlen uns eins mit dem Berg, genießen die malerische Landschaft und fühlen uns königlich. Hoch über uns schwebt ein Adler. Bei klarem Himmel, und nur wenn man Bergschuhe im Gepäck hat, empfiehlt sich der Aufstieg zum Costabona auf 2464 m. Man wird nach 1h Anstrengung mit einem spektakulären Panoramablick fast bis zum Meer und auf das Canigómassiv belohnt.</p>


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